Snakes & Ladders.
Gute Scheibe, das!
Sehr gute sogar. Eine richtige Wohltat nach dem ganzen "Guildo hat Euch lieb" Gesülze (Sorry liebe anders denkenden!) der letzten Wochen. Die 13 Songs laufen dir runter wie das erste Weizenbier an einem Frühlingstag in deiner Stammgartenkneipe. Duncan Bowen kam 1984 aus England nach Stuttgart, hier begann dann auch seine Karriere. In der Live-Szene ist er durch seine Stilvielfalt bekannt, und neben Rock, Pop und Folk ist auch Jazz für Ihn kein Fremdwort. Er schreibt und komponiert fast alle Stücke selbst und hat bei der vorliegenden Aufnahme Unterstützung von etlichen, die an Gitarre, Keyboards, Bass, Drums und Percussion glänzen. Erstklassiges Songwriting, hervorragend aufgenommen, mit viel akustische Gitarre und Seele, zaubert Duncan Bowen einen Klassesong nach dem anderen hervor. Diese bluesigen, moll-verliebten Riffs schmeicheln sich ohne Umwege ins Ohr! Bei manchen Songs erinnert mich Duncan's Stimme ein wenig an Peter Frampton, doch es sind immer die eigenen Songstrukturen, die überaus professionell wirken. Meine Platte des Monats! Ich fühle mich nach dem Genuß dieser wunderbaren CD jedenfalls wie nach einer Frischzellenkur.
