Auch wenn er in der Werbeszene längst einen Namen hat, ist der Deutsch-Engländer Duncan Bowen wohl eher noch ein Geheimtipp. Der in Großbritannien aufgewachsene Musiker und Songwriter kam 1984 nach Stuttgart und begann seine musikalische Karriere als Solist. Etwa 15 Jahre später, nachdem er schon bei einer Vielzahl von Live-Gigs sein Talent bewiesen hatte, erschien dann auch sein erstes Studioalbum "Snakes and Ladders". Jetzt ist seine neue CD "Songs to a precious world" erschienen. Mal Blues, mal Pop dann wieder rockige Elemente sind auf der Scheibe zu finden. Gitarren, Bass, Keyboard und Schlagzeug sind dabei die Instrumente, aus denen Duncan Bowen seine Musik baut. Aber erst seine unverwechselbare Stimme gibt dem Ganzen das gewisse Etwas. Hier klingt nichts künstlich, aufwendig und kompliziert arrangiert, sondern die einzelne Songs überzeugen vor allem durch ihre Natürlichkeit und Klarheit. Das ist wie bei guter Marmelade, alles eben selbst gemacht ohne aufwendigen und teilweise überflüssigen Schnickschnack, und so schmeckt's auch. Duncan Bowen ist eben ein echter Geheimtipp.

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